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Ornitour Bafasee
Braunliest und Türkenkleiber

Unser landschaftlich abwechslungsreiches Exkursionsgebiet ist geprägt durch das bizarre, zerklüftete Latmosgebirge im Osten und das Delta des Großen Mäanderflusses im Westen. In seiner Verlandungszone liegen verschiedene Sümpfe und Seen. Der größte von ihnen ist der etwa 6 mal 12 km große Bafasee, ein ehemaliger Meeresarm. Der Bafasee ist ideal als Ausgangspunkt für vogelkundliche Exkursionen, da wir von hier aus eine Vielzahl interessanter Lebensräume bei ausgesprochen kurzen Anfahrtswegen aufsuchen können. Ornithologisch reizvoll sind auch die antiken Stätten, da hier viele Arten eine nur geringe Fluchtdistanz haben. An besonders interessanten Arten sind Türkenkleiber und Braunliest zu erwähnen. Je nach Jahreszeit ist auch mit See-, Schlangen- und Habichtsadler, mit Zwergscharbe, Eleonorenfalke, Spornkiebitz, Dünnschnabelmöwe, Olivenspötter, Türkenammer und Grauortolan zu rechnen.
Ausgangspunkt der 13 Tagestouren dieser Exkursion ist die Ferienanlage am Bafasee.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 1.490,00 € |
| EZ-Zuschlag | 240,00 € |
Kleingruppen-Zuschläge| Art | Preis |
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| 6-7 Pers. | 200,00 € |
| 4-5 Pers. | 500,00 € |
| 2-3 Pers. | 1.200,00 € |
Programm als PDF herunterladen
Termine
| Sa., 18. Dez. 2010 | - | Sa., 01. Jan. 2011 |
| Sa., 30. Apr. 2011 | - | Sa., 14. Mai. 2011 |
| Sa., 24. Dez. 2011 | - | Sa., 07. Jan. 2012 |
| Sa., 17. Mrz. 2012 | - | Sa., 31. Mrz. 2012 |
| Mo., 24. Dez. 2012 | - | Sa., 05. Jan. 2013 |
| Sa., 16. Mrz. 2013 | - | So., 10. Mrz. 2013 |
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Linienflüge, siehe unten „Anreise“
- Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
- Transfers und sonstige Transporte
- Alle Fahrten mit dem Bus
- U14 Ü in der Ferienanlage Bafasee im DZ/EZ mit DU/WC
- Vollverpflegung (mittags als Picknick)
- Reiseleitung
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
8 - 18 Personen
Reiseleitung
Volker Konrad (Dez. 2010)/ Elmar Witting (Mai 2011)
Witterung
Je nach Monat 10-28 ºC. Auch im Dezember, Januar, Februar, tagsüber warm.
Schwierigkeitsgrad
Leichte Wanderung, gute Wege in leichtem Gelände, geringe
Anforderung an Kondition und Trittsicherheit, für Wander-Einsteiger
geeignet / Wanderzeit ca. 3 St. / Höhenunterschied max. 200m
Hinweise
- Eintrittsgelder etwa 10 €.
- Reiserücktrittskosten-Versicherung empfohlen.
Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Anreise
Im Preis inklusive: TK Flüge ab/bis München
TK Flüge ab/bis Berlin, Basel, D, F, HH, H, K, N, S, Wien, Zürich: 120 € Aufpreis
Lufthansa Flüge auf Anfrage
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Anreise
Flug nach Izmir, Transfer zum Bafasee. Je nach Tageszeit erste Beobachtungen im weitläufigen Gelände der Ferienanlage und am See. Von der Terrasse am Seeufer lassen sich bisweilen Rostgans, Eisvogel, Seiden-, Rallen- und Graureiher, Mittelmeer- und Schwarzkopfmöwe, Schwarzhalstaucher, Flussuferläufer oder sogar Seeadler und Krauskopfpelikan beobachten.
- 2. Tag
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Seeufer, Macchie
Wanderung durch ein Bachtal zu antiken Marmorsteinbrüchen, weiter durch Olivenhaine und Gärten zu einem Schilfgebiet mit kleinen Quellen auf der Halbinsel bei Ioniapolis. Durch ein Buschwaldgebiet mit Myrthen geht es am felsigen Seeufer entlang zurück zur Ferienanlage. Gegen Abend Aufstieg durch ursprüngliche Olivenhaine bis zum Rand des durch Erdbeerbäume und Brutiakiefern geprägten mediterranen Waldes, in dem der Türkenkleiber vorkommt. Hier oben sind ab und zu Adlerbussard und Seeadler zu beobachten, unterwegs Mittelspecht, Wiedehopf, Blauracke und Balkanmeise; der Blick geht weit über den Bafasee bis hin zum Latmosgebirge. Wir wandern am Waldrand entlang nach Westen, steigen ab zu einem Heiligengrab und gehen am Seeufer entlang zurück.
- 3. Tag
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Milet, Didyma, Mäander
Milet lag auf einer Halbinsel am Golf von Herakleia südlich der Mündung des großen Mäanderflusses, der die Stadt im Lauf der letzten 2000 Jahre vom Meer abgeschnitten hat. Auch heute noch umfließt der Fluss die ausgedehnten Ruinenfelder der antiken Metropole, so dass im Winter und Frühling weite Teile der Ausgrabungen mit Wasser bedeckt sind. Im einst künstlich offen gehaltenen Hafenbereich oft Säbelschnäbler, am alten osmanischen Friedhof auf hohen Pistazienbäumen nistende Weißstörche und Häherkuckuck. In den Gräben leben Kaspische Wasserschildkröten und zahlreiche Laubfrösche. Beim imposanten Apollo-Tempel von Didyma eine Rötelfalkenkolonie. Beobachtungen am kanalartigen Ausfluss eines Mäanderarms aus dem Bafasee. An der flachen Verlandungszone am Seeufer können allerlei Limikolen, Zwergscharbe und Brauner Sichler beobachtet werden, öfters auch der Seeadler.
- 4. Tag
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Mäanderfluss, Azapsee
In den niedrig hängenden Weiden am Fluss haben wir öfter Nester der Beutelmeise ausgemacht. Hier suchen wir nach dem Braunliest. Der Azapsee, ein landschaftliches Kleinod, der „Kleine Bruder“ des Bafasees, ist ein reiner Süßwassersee mit Wasserhahnenfuß-, Ried-, Binsen- und Schilfbeständen, ein Eldorado für Wasser- und Sumpfvögel. Krauskopfpelikan, Purpur- und Nachtreiher, Zwergdommel, Sichler, Löffler und Trauerseeschwalbe sind nur einige der Arten, die wir hier beobachtet haben. Auf den niedrigen Häusern im Dorf Azap haben viele Storchenpaare ihre Nester gebaut.
- 5. Tag
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Dilek-Nationalpark, Akgöl
Vom Meeresufer des Nationalparks aus geht es aufwärts durch eine Schlucht mit riesigen Orientplatanen und Zypressen; im mediterranen Wald westlicher und östlicher Erdbeerbaum. Je nach Jahreszeit im Meer Delphine, an der Küste Eleonoren- und Wanderfalke, Masken- und Weißbartgrasmücke. Wir überqueren das Waldgebirge von Nord nach Süd. Hier oben gibt es viele Wildschweine. Blaumerle, Türkenkleiber, Orpheusgrasmücke und Berglaubsänger sind hier zu Hause. Beim Dorf Doğanbey erreichen wir die Verlandungszone des Mäander am flachen Lagunensee (Akgöl), wo meist Krauskopfpelikan, Triel und Flamingo zu beobachten sind.
- 6. Tag
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Latmos Richtung Sakarkaya
Östlich vom Bafasee führt ein gut begehbarer Forstweg ins Gebirge. Chukarhuhn, Felsenkleiber und Habichtsadler sind hier zu finden.
- 7. Tag
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Mäandermündung
Vom Dorf Akköy aus wandern wir abwärts durch Gärten mit Heckensänger, Olivenspötter und Maskenwürger bis zum flachen Lagunensee Akgöl. Von hier aus Exkursion durch Zwergstrauchgesellschaften an der Küste nach Osten mit schönem Blick auf die Verlandungszone mit Silberreiher und Brachvogel.
- 8. Tag
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Serçin
Beobachtungen in den flachen Feuchtgebieten und im Ufergehölz des Mäanderflusses, in den Tamariskenbeständen ist die Zwergscharbe zu finden. Im Dorf Serçin am Nord-Westufer des Bafasees Rötelfalkenkolonie.
- 9. Tag
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Zwillingsinseln, Herakleia
Bootsfahrt zu den Zwillingsinseln auf der Nordseite des Sees – oft sind Rostgänse oder Krauskopfpelikane zu sehen. Von der Quarzsanddüne, die das Seeufer mit der Festungsinsel verbindet, Exkursion am nördlichen Seeufer nach Herakleia. Abhängig vom Wasserstand des Sees folgen wir einer antiken Pflasterstraße am See oder Pfaden durch das Gebirge.
- 10. Tag
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Priene, Karine
Wir durchstreifen die Ruinen von Priene auf einer Hangterrasse über dem Mäanderdelta; an der steilen Akropolis-Felswand sind oft Schlangenadler zu beobachten. Wanderung von der kleinen Fischersiedlung Karine aus auf einem Höhenweg am Akgöl entlang bis zur Meeresküste, ab und zu sind Seeadler zu sehen.
- 11. Tag
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Feuchtgebiete bei Iasos
Beobachtungen an kleinen verschilften Seen, danach zu den Ruinen von Iasos. Die antike Stadt lag einst auf einer Insel im Meer. Wanderung durch einen Kiefernwald, um den Türkenkleiber zu sehen..
- 12. Tag
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Latmos, Sieben Brüder-Kloster
Auf Ziegenpfaden geht es durch eine von Felsen und Olivenbäumen geprägte Landschaft zur byzantinischen Klosterruine der Sieben Brüder, wo man auf Uhu und Grauortolan achten sollte. Beim weiteren Aufstieg durch das wildromantische Gebirge bis zu einem einsamen Bauerngehöft sind Chukarhuhn und Habichtsadler möglich. Manchmal findet man Braunbärenlosung und Stacheln der nachtaktiven Stachelschweine.
- 13. Tag
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Verlandungszone Bafasee, Azapsee
Da die Vogelarten, besonders während der Zugzeiten, fast täglich wechseln, besuchen wir diese ausgezeichneten Exkursionsgebiete noch einmal am Ende unserer Reise.
- 14. Tag
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Mäanderfluss, Akgöl
Auch hier lohnt ein zweiter Exkursionstag. Zunächst geht es am Mäanderfluss entlang bis in seinen Mündungsbereich. Danach Beobachtungen auf den Salzwiesen und Schlickflächen am Akgöl mit Limikolen- und Entenarten.
- 15. Tag
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Abreise
Transfer zum Flughafen Izmir, Rückflug.